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250-Kilo-Bombe bei
Leiferde um 17.22 Uhr gesprengt - |
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Evakuierung
verzögerte sich |
24.01.2008
(MP) Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist
heute um 17.22 Uhr von Sprengmeister Thomas Gesk aus
Hannover gesprengt worden. Der Blindgänger aus dem
2. Weltkrieg war am Donnerstagvormittag gegen 9 Uhr
bei Bodenuntersuchungen in Zusammenhang mit dem
geplanten Bau der Autobahn-Anschlussstelle
Rüningen-Süd auf freiem Feld westlich der B 248 in
Höhe Leiferde gefunden worden.
Da sich der Säurezünder der Bombe als äußerst
sensibel erwies, wurde bereits zur Untersuchung der
Bombe am Vormittag ein Bereich von 300 Metern um die
Fundstelle spontan evakuiert. Der Sprengmeister hat
dann entschieden, dass die Bombe aus
Sicherheitsgründen direkt am Ort gesprengt werden
muss. Dazu wurde der Bereich 1000 Meter um den
Bombenfund evakuiert.
Geplant war die Sprengung für 16 Uhr. Die Feuerwehr
hatte die Bürger ab 13 Uhr über die Evakuierung mit
Lautsprecherdurchsagen, per Telefon, im Radio sowie
im Internet informiert und gebeten, bis 15 Uhr das
Gebiet zu verlassen. Ab 15 Uhr war der Bereich
gesperrt worden, die Feuerwehr kontrollierte die
Häuser. Seit 15.45 Uhr war auch die A 39 gesperrt
worden. Auch der Bus- und Zugverkehr wurde
unterbrochen.
Zu Verzögerungen kam es, weil nach den
Kontrollgängen der Feuerwehr doch noch um etwa 16
Uhr Passanten im Evakuierungsgebiet unterwegs waren.
Erst 17.15 Uhr war das Gebiet frei. „Wir hatten die
Anwohner frühzeitig informiert und das Gebiet
gründlich kontrolliert, insofern ist unerklärlich,
warum sich um diese Zeit noch Menschen dort
befanden. Diese Verzögerung aufgrund von
undiszipliniertem Verhalten einiger weniger ist
gerade auch in Hinblick auf den Autobahnverkehr, den
Bahnverkehr und die wartenden Bürger in der
Sporthalle außerordentlich ärgerlich. Aber die
Sicherheit geht vor, deshalb mussten wir warten“,
sagte Michael Hanne, stellvertretender
Feuerwehr-Chef. Ansonsten habe der gesamte Einsatz
gut geklappt.
Evakuiert wurden das Wohngebiet westlich von den
Straßen Burg und Hahnenkamp sowie das Gewerbegebiet
südlich der Rüningenstraße. Dort sind etwa 2000
Menschen gemeldet.
Etwa 150 Feuerwehrleute, dabei auch Freiwillige
Feuerwehren und Hilfsorganisationen, waren beim
Einsatz dabei.
Etwa 221 Einwohner warteten die Sprengung in der
Sporthalle Grundschule Rüningen ab und wurden dort
betreut. Etwa 10 Menschen wurden dorthin mit
Rettungswagen gebracht.
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